Messianische Gemeinde Konstanz/Wattwil
 Messianische Gemeinde Konstanz/Wattwil 

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#16 Beschalach - „Als er ziehen ließ“
Author : Naphtali
Date : 21. Januar 2018
2. Mose 13,17-17,16
Richter 4,4-5,31; Matthäus 14,22-33
JHWH ist unser Führer auf unserem Weg. Unser Ziel ist klar abgesteckt, wir wollen ins verheißene
Land und unter Jeschuas Regierung leben. Doch der Weg dahin ist selten einfach und direkt. Wir
werden viele Prüfungen und Herausforderungen bestehen müssen.
Der Auszug des Volkes Israel und sein Weg ins verheißene Land ist ein prophetisches Vorbild für
die Reise eines jeden Nachfolgers von Jeschua. Insbesondere trifft dies für die Nachfolger in der
letzten Generation vor Seiner Wiederkunft zu.
Alle diese Dinge aber, die jenen widerfuhren, sind Vorbilder, und sie wurden zur Warnung
für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeit gekommen ist. (1. Korinther 10,11)
Als JHWH Sein Volk aus dem Land Ägypten führte, zog es nicht den direkten Weg ins Land.
JHWH kannte die Herzen der Israeliten und wusste, dass diese Gruppe von Sklaven und Hirten
noch nicht bereit war, einen Krieg mit den Philistern zu führen, die ihnen dort begegnet wären (Vgl.
2. Mose 13,17).
Darum führte Gott das Volk einen Umweg durch die Wüste am Schilfmeer. Und die Kinder
Israels zogen gerüstet aus dem Land Ägypten. (2. Mose 13,18)
Trotz des gerüsteten Auszugs Israels wusste JHWH doch am besten, dass Israel für die direkte
Konfrontation mit den Philistern noch nicht bereit war. Dieses Volk der Philister sollte noch lang
Feindschaft mit Israel hegen und erst über 400 Jahre später durch die Könige Saul und David
besiegt werden (Vgl. 2. Samuel 8,1).
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Doch es gab einen Feind Israels, welcher wesentlich rascher geschlagen werden musste. Es war
der Pharao, welcher Israel auf den Fersen war.
Für diese Konfrontation wählte JHWH einen besonderen Moment. Einen Moment, der Israel die
Kraft und Macht ihres Königs Jeschua zeigen würde.
JHWH wählte den Kampfplatz sehr genau aus.
Und JHWH redete mit Mose und sprach: Sage den Kindern Israels. Dass sie umkehren und
sich vor Pi-Hachirot lagern, zwischen Migdol und dem Meer; gerade gegenüber von Baal-
Zephon sollt ihr euch am Meer lagern. (2. Mose 14,1-2)
Dieser Ort sollte als ein Hinterhalt für den Pharao dienen.
Denn der Pharao wird von den Kindern Israels sagen: Sie irren im Land umher, die Wüste
hat sie eingeschlossen. (2. Mose 14,3)
Ein verirrtes desorientiertes Volk aus Sklaven und Hirten mitten in der Wüste. Dieses sollte ein
leichtes Unternehmen für den Pharao sein. Er würde sich seine Sklaven schon zurück holen. So
dachte er wohl.
Doch JHWH war Seinem Volk treu und gab es dem Pharao nicht preis. Indem dieser mit dem Rest
der Armee, die ihm noch zur Verfügung stand, Ägypten verließ, um Israel zurück unter sein Joch
zu bringen, war er schon in die Falle getappt.
Israel sah den Pharao auf sich zukommen und verstand den Plan Gottes noch nicht. Das Volk
schrie zu Mose.
Gibt es etwa keine Gräber in Ägypten, dass du uns weggeführt hast, damit wir in der Wüste
sterben? Warum hast Du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten herausgeführt hast?
Haben wir dir nicht schon in Ägypten dieses Wort gesagt: „Lass uns in Ruhe, wir wollen
den Ägyptern dienen?“ Denn es wäre für uns ja besser, den Ägyptern zu dienen, als in der
Wüste zu sterben! (2. Mose 14,11-12)
Mose aber hatte Vertrauen in Seinen Gott und sprach zum Volk:
Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht die Rettung JHWH's, die Er euch heute bereiten
wird; denn diese Ägypter, die ihr heute seht, werdet ihr nicht mehr sehen in Ewigkeit!
JHWH wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein! (2. Mose 14,13-14)
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Und genau so kam es. Die Israeliten und die Ägypter stießen in dieser Nacht nicht aufeinander.
Israel war lediglich der Köder in der Falle für den Pharao. Im mutigen Glauben an den Schöpfer
und den Zug durch das Schilfmeer erlangte Israel dann die Freiheit und Pharao mit seiner Armee
den Tod.
JHWH führt uns, Sein Volk, manchmal in Situationen, die in uns Angst oder Zweifel hervorrufen
mögen. Doch sollten wir dabei nie vergessen, dass wir Teil von Gottes Heer sind (Vgl. 2. Mose
7,4). Er führt uns in Schlachten gegen Seine Feinde. Er wählt das Schlachtfeld und die
Kontrahenten. Er hat das Kommando über Sein Gefolge. Er ist ein Kriegsmann (Vgl. 2. Mose 15,3).
Er kann uns im Kampf gegen Seine Widersacher auch als Köder in einem Hinterhalt benutzten, um
Sie dann zu vernichten. Er allein bestimmt souverän das Ende einer jeden Schlacht.
Bei all dem dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott immer die Übersicht behält. Er weiß, was Er
kann und was in Seiner Macht steht. Und Er hat uns Zusagen gegeben, uns zu beschützen und
unsere Feinde zu schlagen (Vgl. 3. Mose 26,7-8) so lange wir den Bund mit Ihm aufrecht erhalten.
Wir dürfen mit Vertrauen, Zuversicht und Mut auf die Zeit schauen, die vor uns liegt. Israel wird in
der Endzeit wieder buchstäblich in Schlachten geführt werden (Vgl. Hesekiel 25,14). Auch wenn
wir dann manchmal in scheinbaren Sackgassen landen, so hat Gott doch einen Plan und weiß
Sein Volk vom Tod zu erretten. Möge dieses Psalmwort in uns lebendig werden:
Ob tausend fallen zu deiner Seite, und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch
dich nicht treffen; ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen, und zuschauen, wie den
Gottlosen vergolten wird. (Psalm 91,7-8)
Amen!
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Grundlagen unseres Glaubens, Zurück zu den Wurzeln.

1

Unser gemeinsames Leben gründet auf Yeshua, ha Masshiach und G'ttessohn.

Wir wollen ihn lieben, ihm nachfolgen, seine Gebote einhalten und in Wort und

Tat Zeugnis geben vom Kommen seines Reiches hier auf Erden.

Joh 1,14; 14.6; Kol 1,15-20 Mehr anzeigen

 

2

Verankert ist unser Glaube in der ganzen Bibel kommplett, dem maßgeblichem

Zeugnis  des lebendigen G'tteswortes. Geführt durch den Ruach ha Kodesh 

(der Atem G'ttes). möchten wir uns in allen Dingen vom Neuen und Alten

Testament leiten lassen. 2 Tim 3,14-17   Mehr anzeigen

 

3

Wir halten uns an die Lehre und an das Beispiel der frühen Christen und

bestätigen den apostolischen Glauben an keinen dreieinigen G'tt. 

Apg 2,42-47 Mehr anzeigen

 

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

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4

Wir stammen aus verschidenen Kirchen und Gemeinden. Wir gehen zurück zu

Wurzeln und glauben das den Shabbat richtige Ruhetag ist. Wir wissen dass

der Sonntag eingeführt wurde von Konstantin er ein Sonnengott Anbeter war

und deswegen den Sonntag einführte. Wir glauben dass ein Mensch erst getauft

werden soll wenn er zum Vertrauen an den Allmächtigen kam. Wir glauben

nicht an die Dreieinigkeit. Wir taufen keine Kinder, die werden gesegnet.

Wir halten auch an der Ehesegnung nach dem Standesamt fest.

 

5

Für uns ist auch sehr wichtig Apostelgeschichte 2, 42, die Gemeinschaft

untereinander, die Bibellehre, das Gebet und das Brotbrechen. Wir glauben

as in der Gemeinschaft Raum sein soll sich G'tt zu öffnen, ebenfalls den

Geschwistern damit wir wirklich eins werden. Wir glauben auch an die Gaben

Des Ruach haKodesh und dass er uns mit Liebe erfüllt hat.

 

 

 

 

Wer ist der König, der regiert?

Wenn wir uns umschauen, wenn wir morgens die Augen aufmachen und uns die ersten Nachrichten erreichen, dann sind es Nachrichten aus der ganzen Welt, die uns überall präsentiert werden. Ob auf dem Weg durch die Städte, ob auf dem eigenen Bildschirm oder im Briefkasten, es sind die Dinge, die diese Welt beschäftigen. Dinge, die diese Welt in Atem hält, Schreckensbilder und häßliche Bilder, Intrigen und Skandale, Unmoral und Unreinheit und alle Arten von Sündigem begegnen uns auf Schritt und Tritt. Es scheint immer mehr und unverfrorener zu werden. Es stört die Menschen scheinbar auch gar nicht, sie haben sich daran gewöhnt. Ein paar Wenige sagen zwar mit betrübter Miene, dass es halt so sei, da könne man nichts machen, und sie versuchen sich Tag für Tag damit abzufinden. Wohin geht es mit dieser Welt? Wird es bald einen Schlußpunkt geben?

Viele Beobachter der Zeit, egal ob fromm oder nicht, sagen und wissen, das wir in der Zeit des Endes leben. Ende von was? Weltuntergang? Das es nicht immer so weiter gehen kann, liegt auf der Hand. Diese Welt krankt an allen Ecken und Enden. Und wir stecken mitten darin.

Kürzlich wurde die Geschichte von Noach im Wochenabschnitt gelesen.

Jeschua, der Maschiach, sprach über Noach:

„Wie es aber in den Tagen Noachs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Messias / Menschensohnes sein,…“ Math. 24, 37.

Wie war es in den Tagen Noachs?

„…aber der YHWH sah, daß die Bosheit der Menschheit sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken ihrer Herzen nur böse, ….“ 1. Mose 6,5

Nun, wir können nicht in die Köpfe und Herzen aller Menschen hineinschauen, und sicher gibt es hier und da noch ein paar gute Gedanken, aber wir sehen die Taten und die Auswirkungen der Gedanken der Menschen. Dennoch, es gibt Ausnahmen. Noach war seiner Zeit DIE Ausnahme.

„Dies ist die Geschichte Noachs: Noach, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen; Noach wandelte mit Gott.“ 1. Mose 6,9

Deshalb wurde auch Noach und „sein Haus“, d.h. Seine Familie gerettet vor dem damaligen „Weltuntergang“. Seine Welt ging buchstäblich unter.

Eine Sintflut haben wir nicht zu erwarten, dafür hat sich der Ewige verbürgt, aber es gibt andere Methoden, die schmutzige Welt von ihrem Dreck zu reinigen.

Ein Ausflug in die Welt der Hausfrauen und Hausmänner: wenn etwas sehr schmutzig ist, muß man es vorbehandeln. Die Flecken werden extra mit Fleckenmittel benetzt. Das soll dann einwirken. Bei manchen Flecken braucht es etwas Reibung. Wasser löst dann alles und spült es weg. Ergebnis: sauber. Andere Sachen, die werden komplett in die Waschmaschine gegeben, und wenn es besonders dreckig ist, schaltet man auf „Intensiv“ oder Kochwäsche.

Gott hat auch seine Methoden, seine Welt und seine Menschen, die er geschaffen hat, zu reinigen. Manche hat er vorbehandelt. Schon sauber. Andere müssen trotzdem noch mal in die Waschmaschine. Bei manchen benutzt der das Feinwaschprogramm, weil sie so empfindlich sind, andere sind Pflegeleicht, da darf die Waschmaschine schon etwas mehr Reibung verursachen. Aber was selbst bei der Kochwäsche nicht sauber wird, das kann man nicht mehr anziehen, das kommt weg. Nun, Vergleiche hinken ja bekanntlich, aber interessant finde ich diese Vorstellung schon.

Wohin gehen wir?

Gemessen an der gesamten damaligen Bevölkerung war eine einzige Familie, die gerettet wurde, ein sehr kleiner Teil, ein winziger Überrest. Das sollte uns alarmieren. Wenn wir in einer Zeit leben, wie damals Noach, zu welcher Gruppe gehören wir? Zu Noach, der gerecht war, weil er mit Gott wandelteoder zu dem Rest, der unterging? Gehst Du in die Arche, die Gott bereiten ließ, oder „juckt es dich nicht“?

Weil Noach überlebt hat, und seine Familie, wissen wir, dass es danach eine neue Welt gab. Schließlich stammen wir alle von dieser Familie ab. (1.Mose 9,19)

Wenn also diese uns bekannte Welt ein Ende finden wird, welche Art von neuer Welt werden diejenigen vorfinden, die übrig bleiben?

In unserer westlichen Kultur sind immer noch Viele der Meinung, „wir kommen dann in den Himmel“. Wenn aber alle diejenigen, die meinen, in den Himmel zu kommen, dort anlangen, möchte ich mir nicht vorstellen, wie der Himmel dann aussieht. Schau Dir nur die Menschen an, die zu Fasching lauthals singen: „Wir kommen alle, alle, in den Himmel…“! (siehe Judas 4-19)

Wie sieht der Himmel denn jetzt aus? Darüber finden wir einen sehr detailierten Bericht von jemandem, dem der Himmel gezeigt wurde:

„…Siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. (hebr. Echad)

Und der darauf saß war in seinem Aussehen einem Jaspis- und einem Sardisstein gleich; und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd.“ (Offb. 4,2+3)

„Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus, und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind.“ (Vers5)

„und rings um den Thron waren vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten.“ (Vers 6b)

…und unaufhörlich rufen sie bei Tag und bei Nacht: >Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott der Allmächtige, der war und der ist und der kommt!<….“ (Vers 8b)

Ich glaube, daß dort absolute Reinheit und Majestät herrscht. Dort hat nichts, aber auch gar nichts Platz, was irgendwie anders ist, als heilig, rein, gerecht, göttlich. Wer dies mit „eigenen Augen“ sehen möchte, der muß zuvor wirklich heilig, reingewaschen, gerecht gemacht und göttlich werden.

All das ist möglich in Jeschua, dem Retter. Aber ist dies der Ort, der geplant ist, für all die Geretteten?

Ist es unser Ziel, im himmlischenThronsaal zu bleiben und dort anzubeten, Tag und Nacht, wie die Engel? Für die begeisterten Anbeter unter uns klingt das sicher sehr verlockend. Aber wir sind von Gott als Menschen geschaffen worden und nicht als Engel. Auch wir sollen und dürfen Gott anbeten, aber mit uns hat der Vater noch ganz andere Pläne. Fragen wir doch einmal: Wozu werden wir denn gerettet? Doch nicht dafür, daß es uns einfach nur „gut geht“. Viele Menschen wurden gerettet (aus dem vorherigen weltlichen/ sündigen Leben) und ihnen geht es gar nicht gut. Sie werden verfolgt und ermordet. Was sollen wir also tun, nach dem wir gerettet sind? Haben wir eine Aufgabe?

Was war Noachs Aufgabe? Er sollte wieder von vorne anfangen. Was war die Aufgabe von Anfang an?

„Und Gott, YHWH, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre.“ (1. Mose 2,15)

In dem Fall war Adam noch ganz rein und unschuldig, der hier stellvertretend für alle Menschen eine Aufgabe bekam: bebauen und bewahren. Adam hatte kein Bauunternehmen und keine Security, er sollte „regieren“. Wie es der Vater ihm beibrachte und zeigte, so sollte Adam es machen. Abends gingen sie dann spazieren und besprachen alles zusammen. Sie wandelten zusammen. Bis zu dem bestimmten Tag, an dem Adam und seine Frau sich versteckten, weil sie ungehorsam wurden.

Dieser Adam, von dem gesagt wird, es war der erste Adam, sollte die Erde regieren, sollte Gottes Ordnung aufrecht erhalten, sollte Gottes Wort hören und tun und weitersagen, und auf diese Weise Gott anbeten. Er war DER Mensch, seine Aufgabe war: Priester zu sein – ein Priester steht als Mensch vor dem Ewigen und bringt die Menschheit vor ihn, so wie vor einen König Gaben vor dem Thron niedergelegt werden, bringt ein Priester, speziell ein Hoherpriester die Gesamtheit der Menschen als ein Eigentum vor Gott. Seine Aufgabe war auch, Prophet zu sein, denn er hörte Gottes Reden und sprach es aus. Und er sollte König auf Erden sein, er regierte im Garten Eden.

Diese drei Bereiche sind alle die Merkmale des Priesters „Melchisedek“ [= König der Gerechtigkeit]. Ein anderes Merkmal eines Priesters und Melchisedeks ist, daß er ein Erstgeborener ist. Aber auf dieses Thema kann hier nicht eingegangen werden.

Adam und Eva wurde versprochen, dass es durch sie einen Nachkommen geben werde, der die Schlange, also das Böse und den Teufel besiegen wird (siehe 1. Mose 3,15), ein würdiger Nachkomme, der wieder neu ein König der Gerechtigkeit sein würde. Ein zweiter Adam also. Das ist der Grund für die Formulierung „der Menschensohn“, welche in manchen Bibeln zu finden ist. Eva dachte, daß ihr Sohn Kain derjenige wäre.

Aber er verwirkte diese Berufung, und so bekam sein Bruder Seth zunächst mal diesen Titel. Doch auch Seth war am Ende nicht der, der die Menschheit vom Bösen befreien konnte. Alle nachfolgenden Erben dieses Titels „Diener / Anbeter Gottes und König der Gerechtigkeit“ hatten dieselbe Aufgabe. Aber sie konnten sie nicht vollständig erfüllen (tun).

Die Sänger des Königs David wußten:

„Und doch vermag kein Bruder den anderen zu erlösen; er kann Gott das Lösegeld nicht geben -zu teuer ist die Erlösung ihrer Seelen, er muß davon abstehen auf ewig!“ Psalm 49,8+9

Diese Tatsache war ein Rätsel für die Engel im Himmel. Daher war auch ihre Freude so groß, als sie des Rätsels Lösung sahen:

„…die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, unter den Menschen Gottes Wohlwollen!“ (Lukas 2, 13b + 14)

Was hat die himmlischen Heerscharen bewogen, Gott so zu loben?

Dieser lang ersehnte Nachkomme, der das Böse besiegen würde, war endlich auf die Welt gekommen. Er würde der rechtmässige Erbe des Titels „Priester, König der Gerechtigkeit“ sein. Er war aus der Linie der Erben dieses Titels (Matthäus 1,1-17).

Und Er war nicht ein Bruder, der nicht erlösen könnte, denn seine Seele/ sein Wesen kam aus Gott :

„Ich bin vom Vater ausgegangen und gekommen in die Welt; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.“ (Joh.16,28)

Und als er dies getan hatte, setzte er sich zu Rechten des Einen (echad) auf den Thron:

„Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden.… (siehe Psalm 110, 1) Hebräer 10, 12 +13

„Und der Herr, nachdem er mit ihnen geredet hatte, ward er aufgehoben gen Himmel und sitzt zur rechten Hand Gottes.“ Markus 16,19

Dieser Sohn, der schon Adam und Eva versprochen wurde und bis zu seinem tatsächlichen Erscheinen und Sichtbarwerden viele Vorläufer und Vorbilder hatte, der wird in Jeschua aus „Nazareth“ nicht nur der König der Juden, sondern der König Melchisedek, ewiger Hoherpriester.

„Der HERR hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: „Du ist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks. Der HERR zu deiner Rechten wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns;…„ Psalm 110,4+5

Mit ihm haben wir es zu tun. Entweder ist er unser König, dann gehorchen wir ihm (besser) in Allem. Oder er ist es nicht, dann sind wir seine Feinde, machen was „die Schlange“ will oder auch, was wir(Welt-menschen) wollen und werden zerschmettert am Tag seines Zorns.

Wenn wir zu IHM gehören, nennt er uns Brüder (Hebr. 2,11-15). Da er König ist, werden seine Brüder und Schwestern mit IHM regieren. Auf gerechte Weise, nach der Art Melchisedeks und so, wie es eigentlich Adam schon hatte tun sollen. Daß diese Welt das nicht mitmacht, ist klar. Deswegen müssen sich alle, die dem König dienen wollen, von der Welt (zunächst innerlich, dann auch „praktisch“) verabschieden; „Kurz und schmerzlos“. Das heißt nicht, daß jemand Selbstmord begehen solle, sondern die eigenen, auf das Leben dieser Welt bezogenen Interessen sind nicht länger relevant.

Trauere der Welt nicht hinterher! Sie will immer nur das Böse den ganzen Tag. Wie bei den Leuten vor der Flut. Noch leben wir in dieser Welt, aber wir sind Fremdkörper. Unser Weg geht einer anderen Welt entgegen, in der ein gerechter König herrscht. Und das auch auf dem Boden, auf dem unsere Füße stehen. Solange es noch keinen neuen Himmel gibt und keine neue Erde, ist die Erde unser Haus. Regieren wir in unserem Haus? Oder werden wir regiert, bzw. fremdgesteuert durch die Macht des Bösen? Fangen wir an, in unserem eigenen Leben. Lassen wir doch den König der Gerechtigkeit in uns selbst regieren und tun wir es ihm nach. Regieren wir uns, jeder sich selbst nach Jeschuas Gesetz, nach dem Recht des Königs der Gerechtigkeit!

„Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die da sind vor seinem Thron, und von Jeschua, dem Maschiach, welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborene von den Toten und der Fürst der Könige auf Erden! Der uns geliebt hat und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.… „ Offb. 1,4-6

 

 

Channah

 

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