Messianische Mission Bodensee
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Wahr ist rar!

Messianische Mission Bodensee; Postfach 5050;

78429 Konstanz; E-Mail: messianischemission@jahweh.eu

Homepage: www.jahweh.eu /Telefon: 0176/60363619

wer meine Gebote hat und hält, der ist es der mich liebt.

Wer das sagt: ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht.

ICH bin … die WAHRHEIT

(Johannes 1,14; 14,6.21; 1. Johannes 2,4)

 

Gebet nicht das heilige den Hunden!

Gebert nicht das heilige den Hunden; werfet auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie dieselben nicht etwa mit ihren Füßen zu treten und sich umwenden und euch zerreißen (Matthäus 7,6).

Wer das Wort Yahwehs nicht nach persönlicher Interessenlage verbiegen, sondern es G‘ttgemäß verstehen will, der kommt nicht umhin, die biblischen Bedeutungen des in der Schrift verwendeten Wortschatzes zu lernen. Der Apostel Paulus nennt diejenigen Runde, die einmal durch die Erkenntnis des Herrn und Heilendes Yahoshua haMasshiach den Befleckugen der Welt entflohen sind, aber wiederum in dieses verwickelt und schließlich überwältigt werden (2. Petrus 2,20-22; vgl. Phil. 3,2). Damit meint er solche, die den Weg der Gerechtigkeit erkannt haben, jedoch wieder umgekehrt sind von dem Ihnen überlieferten Heiligen Gebot (vgl. 2. Petrus 3,2 und 2. Johannes 5-6). Nachdem der Apostel solche Hunde nennt, stellt er sie den Bullen in 5. Mose 23,17-18 gleich – eine Stelle, die später im Hinblick auf die geistliche Hurerei schon von dem Propheten David auf diejenigen im Volk G‘TTES angewendet wird, welche das annageln des Herrn Yahoshua an den Marterpfahl betrieben haben, indem sie um die Gunst der weltlichen Mächte buhlten (Ps. 22,16.20; 59,6.14; Johannes 19,12-16; Jes. 56,10-11). Der Apostel Petrus erklärt neben den Hunden auch, wer die Schweine sind:

Denn wenn sie, welche entflohen sind denen, die im Irrtum wandeln, V. 18; entflohen den Befleckugen der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heiland Yahoshua haMasshiach, aber wiederum in diese verwickelt, überwältigt werden, so ist ihr Letztes ärger geworden als das Erste. Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als, nachdem sie ihn erkannt haben, umzukehren von dem Ihnen überlieferten Heiligen Gesetz. Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrt um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot (2. Petrus 2,20-22).

Der Unterschied zwischen den Hunden und den Schweinen besteht lediglich darin, dass die Hunde (nur) das Innere auswürgten (Gespei), während das Schwein (nur) äußerlich gereinigt wurde (gewaschene Sau). Die wahrhaftigen Jünger des Herrn werden nämlich sowohl innerlich im Herzen (Markus 7,20-23; Apg. 15,9) als auch äußerlich durch die Befolgung des Heiligen Gesetzes des Herrn Yahweh hinsichtlich ihrer Werke gereinigt (Markus 9,43-49; Kol. 3,5-11; Hebr. 12,14; 1.Joh. 3,3; Röm. 2,7). Der Apostel Johannes erklärt, worin das heilige Gebot besteht:

Und nun bitte ich dich, Frau, nicht als ob ich ein neues Gebot dir schreibe, sondern das, welches wir von Anfang an gehabt haben: dass wir einander lieben sollen. Und das ist die Liebe, dass wir nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, wie ihr von Anfang an gehört habt, dass ihr darin wandeln sollt. Denn viele Verführer sind in der Welt ausgegangen (2. Joh. 5-7).

Diesen Verführern, d. h. falschen Propheten bzw. falschen Lehrern, die den Gebieter (= Gebotegeber) verleugnen (2. Petr. 2,1), indem sie gegen das Halten der Gebote lehren, sind diejenigen zum Opfer gefallen, welche der Apostel Petrus als Hunde und Schweine beschreibt, indem sie durch die Verführung von dem Heiligen Gebot, seine Gebote zu halten, umgekehrt sind (vgl. Joh. 14-21). Gemäß Matthäus 5,19 und 7,12 erwartet der Herr Yahoshua nämlich von seinen Jüngern, dass sie durch den Glauben auch gemäß dem Gesetz und den Propheten handeln (vgl.öm. 2,13; 3,31; 13,8-10; Gal. 5,13-14; Jak 2,8). Da aber von den Hunden und Schweinen gesagt wird, dass ihr Letztes ärger geworden ist als das Erste, erinnert auch an die Aussage des Herrn Yahoshua über den Menschen, von welchem der unreine Geist ausgefahren ist, der jedoch wieder dorthin zurückkehrt, sodass das Letzte jenes Menschen Ärger wird als das Erste, d. h. sein Zustand danach schlimmer ist als erwartet, bevor der unreine Geist ausgefahren ist (Lukas 11,23-26; Matthäus 12,43-45). Der Herr Yahoshua bekräftigt diese ernste Belehrung durch die Antwort auf einen Zwischenruf, indem er sagt: … Glückselig, die das Wort Yahwehs hören und bewahren! (Lukas 11,28; vgl. Lukas 8,15). Die Tatsache, dass es also solche gibt, die denen entflohen sind, welche im Irrtum wandeln, indem sie bereits durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes den Befleckungen der Welt entflohen sind, wobei sie den Weg der Gerechtigkeit erkannt haben und entweder innerlich oder äußerlich gereinigt worden sind, sodass sogar unreine Geister von innen ausgefahren sind, die aber anschließend dennoch verloren gehen, weil sie von dem Heiligen Gesetz umkehren (2. Joh. 4-6), ja diese Tatsache sollte doch jeden, der die Lehre einmal errettet – ewig errettet bzw. die lutherische Glaube allein Rechtfertigung vertritt, ernsthaft zu denken geben (vgl. auch Hebr. 6,4-6 undJak. 2,24). Immerhin lehrt die Schrift klar, dass der Gläubige den Willen G‘ttes zu tun hat (1. Johannes 2,17; Hebräer 10,36; Matthäus 7,21-27), und dass es keine biblische Heilsgewissheit ohne das Halten des Gesetzes G‘ttes gibt:

Wer da sagt: ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht (1. Joh. 2,4; vgl. Offb. 21,8) Hunden soll man also nicht das heilige geben und Schweinen nicht die Perlen hin werfen (vgl. Matth. 13,45-46; Offb. 21,21), d. h. alle, die einmal gläubig geworden sind, aber das Halten der Gebote G‘ttes verachten, nicht an dem teilhaben lassen, was der Herr Yahoshua den Heiligen gegeben und verheißen hat (vgl. Gal. 4,30). Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut (Offb. 22,14; vgl. 1. Joh. 2,4)

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